CSR-Podiumsdiskussion an der FH des BFI Wien. Ein Veranstaltungsrückblick.

Am 24.1.2017 lud WirtschaftWissenWien in Kooperation mit „Weitsicht – büro für zukunftsfähige wirtschaft“ zur Podiumsdiskussion Corporate Social Responsibility und die Frage nach der Unternehmenskultur … oder was war vorher da: das Huhn oder das Ei?“ ein.

Es diskutierten Alexandra Adler, Geschäftsführerin Weitsicht OG. büro für zukunftsfähige wirtschaft, Karin Huber-Heim, wissenschaftliche Leiterin des post-gradualen Lehrgangs „AkademischeR CSR ManagerIn“ und „Masterprogramms CSR und Ethisches Management“ an der FH des BFI Wien in Personalunion  auch Geschäftsführerin, csr and communication, Hannes Thaler, Direktor für Corporate Responsibility, MAM Babyartikel GmbH sowie Gerhard Zoubek, Gründer und Geschäftsführer ADAMAH BioHof.

CSR und Top-Down Hierarchie

Für eine nachhaltige Verankerung der CSR in die Unternehmenskultur war einstimmiger Tenor, dass der Erfolg der CSR-Implementierung von einer transparenten Unternehmenskommunikation abhängt. Einstimmigkeit herrschte auch bei der Ansicht, dass Anstöße für ein Überdenken der Unternehmensstrategie top-down angesiedelt sein müssten. Jedoch, so die ExpertInnen, sei es für den Erfolg essentiell, die MitarbeiterInnen einzubeziehen und deren Ideen aufzunehmen. Die wahre Herausforderung läge bei bestehenden Unternehmen in der nachträglichen Einführung von CSR in die Unternehmenskultur. Dies bedeutete jedoch Veränderungen, die immer auch mit vielschichtigen Ängsten einhergingen. Hier sei ein besonders sensibler Bereich, den es mit umfangreichen Maßnahmen zu betreuen gälte.

Die TeilnehmerInnen nutzten die Möglichkeit zur Diskussion mit den PodiumsteilnehmerInnen und hatten im Anschluß Gelegenheit zum Netzwerken.

Mag.a (FH) Barbara Waldhauser MA, Managementlehre, Gender Mainstreaming und Diversity Beauftragte der FH des BFI Wien, führte durch den Abend.